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Als 20. Landesschülerrat Niedersachsen versuchen wir, Dir in der Bildungspolitik eine Stimme zu verleihen. Diese Stimme vertreten wir in der Öffentlichkeit und in Gesprächen mit Parteien, politischen Verbänden und Jugendorganisationen.
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Liebe Grüße
Olivia Zakrzewski

Aktuelles

Wir fordern Reaktion und Ende des Boykotts!

Im Konflikt um die Mehrarbeit der Gymnasiallehrkräfte hat sich, trotz des neuen Schulfahrtenerlasses, immer noch nichts bewegt. Vor den am 28. April anstehenden Demonstrationen und anderen geplanten Aktionen im ganzen Land fordert der Landesschülerrat nochmal Bewegung im Konflikt, gerade weil das Plenum der Personalräte Niedersächsischer Gymnasien (PPNG) im März beschlossen hat, den Fahrtenboykott bis 2018 aufrecht erhalten zu wollen, wenn nicht alle Maßnahmen rückgängig gemacht würden. Für den Landesschülerrat eine realitätsferne Forderung. „Wir sehen uns an der aktuellen Entwicklung nicht unbeteiligt. Wir wollen weiterhin dran bleiben und Druck aufbauen. Am 28. April wollen wir mit den Schülerinnen und Schülern ein weiteres Zeichen setzen. In vielen Schulen wird es dort Sitzblockaden mit Frühstück in den Pausenhallen geben, um sich ein Stück Klassenfahrten-Feeling wiederzuholen! Wir fordern, dass der Boykott endlich flächendeckend beendet wird und verurteilen zutiefst, dass das PPNG nun angekündigt hat, den Boykott mindestens bis 2018 aufrecht erhalten zu wollen“, erklärt die Vorsitzende des Landesschülerrates Daniela Rump. Rump berichtet weiter: „Beim Vernetzungstreffen des Landesschülerrates zur aktuellen Situation rund um den Fahrtenboykott haben viele Schülervertreter von „angespannten Verhältnissen“ in ihren Schulen zwischen Lehrkräften und Schülerschaft erzählt. In Einzelfällen wurde sogar von einer „Spaltung innerhalb der Lehrerschaft“ berichtet, als Folge des Fahrtenboykotts. Der Boykott bringt nichts, sondern schafft nur neue Probleme! Wir warten auf eine echte Reaktion der boykottierenden Lehrkräfte!“
„Wir waren sehr positiv überrascht vom neuen Schulfahrtenerlass. Es ist sehr demotivierend, dass wir uns seit Monaten ins Zeug legen und dann passiert etwas, aber der eine Akteur zieht dann doch nicht mit! Wir erwarten, dass der Boykott endlich gekippt wird! 5 Jahre ohne Fahrten darf es nicht geben. Das ist die habe Schulzeit“ meint Tjark Melchert, der stellvertretende Vorsitzende des Landesschülerrates und Organisator der Großdemonstration im Januar in Hannover. Er ergänzt: „Eine Entlastung der Lehrkräfte würde auch die Reduzierung der Prüfungsfächer auf vier sein. Das würde gleichzeitig auch Schülerinnen und Schüler entlasten! Wir wissen nicht, warum das so wenig im Gespräch ist.“

Veröffentlicht von Daniela Rump am 22. April 2015

Themengebiete: Klassenfahrten, PPNG

Denken, statt denken lassen!

Viele Abiturienten können in Mathematik nicht die Kenntnisse aufweisen, die eigentlich nach dem Erwerb einer allgemeinen Hochschulreife erwartet werden. So gehen zu viele nahezu ohne mathematische Grundkenntnisse in ihr Studium. Laut einer noch unveröffentlichten Studie des Kieler Leibniz-Instituts für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik (IPN) haben sich die bisherigen Bildungsreformen nicht verbessert. In unseren Schulen wird derzeit zu selten hinterfragt, wie Ergebnisse zustande kommen, sondern häufig einfach vom Taschenrechner abgeschrieben, das kritisiert die Mehrheit des Niedersächsischen Landesschülerrates.
"Wir müssen uns fragen, ob man nur für die nächste Klausur arbeitet oder für ein mathematisches Verständnis, von dem man ein Leben lang profitieren kann? Ein entscheidender Schritt dabei wäre eine Anpassung der technischen Mittel im Matheunterricht. Wir sollten wegdenken vom grafischen Taschenrechner. An den Realschulen in Niedersachsen sind ganz einfache solarbetriebene Taschenrechner üblich. Das sollten wir flächendeckend übernehmen, gerade an den Gymnasien, wo die meisten studieren möchten! Die Demonstrationen von Graphen und deren Eigenschaften können auch auf anderem Wege erfolgen. Zum Beispiel durch die grafische Darstellung eines Beamers. Die Überarbeitung der Kerncurricula im Zuge der Rückkehr zu G9 stellt dafür eine Chance dar, die die Politik nutzen sollte!“ fordert Tjark Melchert, der stellvertretende Vorsitzende des Landesschülerrates die Landesregierung auf, zu diesem Thema endlich Stellung zu beziehen und aktiv zu werden.
Der Landesschülerrat Niedersachen erwartet, dass das Bildungsangebot hinsichtlich ihrer Chancengleichheit und ihrem Bildungsniveau so ausgeglichen wie nur möglich gestaltet wird. Daher spielen flächendeckend und schulformübergreifend gleiche Lehrmittel eine sehr entscheidende Rolle, besonders technische Möglichkeiten und Mittel, wie ein Taschenrechner.
"Als höchste Interessenvertretung der niedersächsischen Schülerinnen und Schüler fordern wir, dass an allen Schulformen ähnliche Rechner zum Einsatz kommen. Diese sollten technische Möglichkeiten besitzen, die für alle Schulformen geeignet sind und im Studium weiterverwendet werden können. Familien werden durch günstigere Taschenrechner finanziell enorm entlastet. Die Taschenrechner, die im Studium benötigt werden, kosten nur etwa 25 €, das ist nicht zu vergleichen mit dem Preis eines jetzigen Taschenrechners auf dem Gymnasium. Außerdem kann es derzeit sein, dass Familien mehrere Taschenrechner im Wert von mehreren Hundert Euro in der Schulzeit anschaffen müssen. Das ist für uns nicht nachvollziehbar und für viele Eltern nicht tragbar", so Daniela Rump, die Vorsitzende des Landesschülerrates Niedersachsen.
Laut Landesschülerrat muss ein Rechner her, welcher die Schülerinnen und Schüler ausreichend entlastet und gleichzeitig sicherstellt, dass Schülerinnen und Schüler verstehen, was sie im Matheunterricht machen. Dafür müssen Absprachen zwischen der Landesregierung, den Universitäten und den Schulen getroffen werden.

Veröffentlicht von Daniela Rump am 02. April 2015

Themengebiete: Bildungsqualität, Taschenrechner

Landesschülerrat enttäuscht über Reaktionen

Im Konflikt um die Mehrarbeit der Gymnasiallehrerinnen und Gymnasiallehrer hat sich auch nach dem „Schulstreik“ nichts bewegt. Deswegen hatten mit dem Landesschülerrat und dem Landeselternrat zwei neutrale Akteure zu einem Dialog eingeladen, um in diesem Konflikt zu vermitteln. Diese Einladungen wurden von den Lehrerverbänden abgelehnt mit dem Verweis auf andauernde bilaterale Gespräche mit dem Ministerium.
„Ein runder Tisch, unter Einbeziehung der Schüler und Eltern hätte niemandem geschadet. So leiden weiterhin Schülerinnen und Schüler unter dieser Situation, da die Akteure auf ihren Standpunkten beharren“, sagt Tjark Melchert, der Organisator der Großdemonstration gegen den Fahrtenboykott in Hannover und stellvertretende Vorsitzende des Landesschülerrates Niedersachsen. Melchert weiter: „Der Umgang mit der Situation ist sowohl von Seiten der Lehrerverbände, als auch von der des Kultusministeriums absolut unverantwortlich! Es bringt nichts, dass beide Akteure immer sagen, dass die andere Seite am Zug ist! Es besteht weiterhin reichlich Handlungsbedarf. Wir werden nicht aufgeben, sondern jetzt noch aktiver werden!“, so Melchert.

Veröffentlicht von Daniela Rump am 05. Februar 2015

Themengebiete: Klassenfahrten

Arbeitszeiterhöhung nicht vor Gericht klären - Klassenfahrten aufrecht erhalten

Der Landesschülerrat Niedersachsen kritisiert die heutige Ankündigung des Philologenverbandes gegen die von der Landesregierung geplante Erhöhung der Arbeitszeit für gymnasiale Lehrkräfte juristisch gegen vorzugehen. "Als Schülerschaft sind wir immer noch die Opfer dieser Diskussion - etwa zwei Drittel der Lehrerschaften an Gymnasien haben entschieden auf Klassenfahrten und Exkursionen verzichten, dies führt zu einer deutlich verminderten Unterrichtsqualität!", erklärt Florian W. Kolb, Pressesprecher des LSR. Die Interessenvertretung der niedersächsischen Schülerinnen und Schüler fordert daher die Landesregierung und die Lehrergewerkschaften zu sofortigen Gesprächen und dem Finden von Lösungen auf. "Dieser Konflikt darf nicht weiterhin auf unserem Rücken ausgefochten werden! Ein langfristiger juristischer Streit wird die Problematik nun sicherlich nicht verbessern", führt Florian W. Kolb weiter aus und fordert: "Der Philologenverband sollte Ihre Klage nicht stellen und vielmehr dazu aufrufen, Klassenfahrten aufrecht zu erhalten." Generell zweifelt der Landesschülerrat auch an der Begründung hinter der möglichen Klage: "Aus Sicht der Schülerschaft sind die 45-Minuten mehr Unterricht vertretbar, schließlich unterrichten Gesamtschullehrer_innen und Berufsschullehrer_ innen seit Jahren 24,5 Stunden in der Woche und können trotzdem die pädagogisch wertvollen Klassenfahrten durchführen", kommentiert Tjark Melchert, Mitglied des Landesschülerrates, abschließend.

Veröffentlicht von Florian W. Kolb am 29. März 2014

Themengebiete: Klassenfahrten

Kein Konfessions-Gemische. Wir beten für Ethikunterricht!

Kultusausschuss bei der ersten Beratung des Antrags der CDU.

Der Landesschülerrat steht sehr kritisch gegenüber den Plänen der CDU-Landtagsfraktion einen konfessionell-kooperativen Religionsunterricht durchzusetzen. "Wir stehen klar für konfessionslosen Ethikunterricht und hoffen auch, dass die Regierung dieses Konfessions-Gemische nicht unterstützt" äußert sich Florian W. Kolb zu dem Antrag "Bedeutung der Kirchen in der Gesellschaft anerkennen und unterstützen" der CDU-Landtagsfraktion, der heute im Kultusausschuss in die erste Beratung ging.
Wie in der Begründung der CDU angeführt sagen Prognosen, "dass 2020 54% der Schülerinnen und Schüler einen Migrationshintergrund haben werden." Einen Absatz später wird davon gesprochen, dass Niedersachsen sich zur christlichen Prägung bekennen sollte. Wir als Schülerinnen und Schüler fordern in unserer multikulturellen Gesellschaft mehr Wert auf ein regionales Verständnis des Miteinanders zu legen und solch ein regionales Verständnis kann nicht geschaffen werden, wenn man sich im christlichen Religionsunterricht festbeißt. Religion sollte eine private Entscheidung jeder Schülerin oder jedes Schülers sein und um auch in Zukunft diese Religionsfreiheit aufrecht zu erhalten, aber dennoch nicht die Botschaft der verschiedenen Religionsgemeinschaften aus dem Unterricht zu verbannen, hoffen wir auf eine Entscheidung der Regierung hin zum konfessionslosen Ethikunterricht.

Veröffentlicht von Florian W. Kolb am 10. März 2014

Themengebiete: Religionsunterricht, CDU

Start der Arbeit der neuen Fachausschüsse

Der Fachausschuss BQE tagt zum ersten mal.

Während der letzten Zeit haben die "neuen" Fachausschüsse zum ersten mal getagt. Wir als 19. Landesschülerrat werden die Fachausschüsse "Schullandschaftsentwicklung", "Bildungsqualitätsentwicklung", "Basis" und "Politisches Thesenpapier und Pressearbeit (PTP)" weiterführen und auch so die Arbeit organisieren.
Der Fachausschuss Bildungsqualitätsentwicklung hat in der ersten Sitzung einen besonderen Fokus auf das Thema Inklusion gelegt und wird auch in der Zukunft besonderes Augenmerk auf die bildungspolitische Debatte rund um die Umsetzung der Inklusion legen.

Veröffentlicht von Florian W. Kolb am 20. März 2014

Themengebiete: Fachausschüsse, Inklusion

Offenes Gespräch mit der FDP-Fraktion

Der Vorstand des 20. LSR mit dem FDP-Fraktionsvorsitzenden Christian Dürr und dem schulpolitischen Sprecher Björn Försterling

Am 11. Februar stellte sich der neue Vorstand des Landesschülerrates bei der FDP-Fraktion vor und besprach aktuelle Diskussionsthemen rund um die Bildungspolitik. Wir bedanken uns für das offene Gespräch mit Fraktionsvorsitzenden Christian Dürr und dem schulpolitischen Sprecher Björn Försterling.

Veröffentlicht von Florian W. Kolb am 11. Februar 2014

Themengebiete: FDP

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